Edelmetalle

Ist Gold als Geldanlage geeignet?

 

Sichere Anlage, oder riskante Zockerei?

 

Das Misstrauen in die Sicherheit unserer Währungssysteme, mögliche Staatspleiten sowie Ängste vor einenm starken Anstieg der Inflation haben in den vergangen Jahren für eine hohe Nachfrage nach Gold gesorgt.  Aber auch Silber, das Gold des kleinen Mannes, hat von diesem Boom partipiziert. Der Silberpreis ist ebenfalls gestiegen.

 

Der Preis wird immer für eine Feinunze festgelegt. Das sind 31,105 Gramm. Der Preis für eine Feinunze Gold lag im Jahr 2000 bei knapp 300 US-Dollar und im Sommer 2011 stieg der Preis zeitweilig über 1.900 US-Dollar. Im April 2014 fiel der Preis wieder unter 1.300 US-Dollar je Feinunze. Wie sich herausgestellt hat, haben einige amerikanische Großbanken den Preis manipuliert. Die US Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen und ihre Ergebniss auch den deutschen Behörden mitgeteilt. Hier wurden Ermittlungen gegen die Deustche Bank in Frankfurt aufgenommen, die in die Manipulationen verstrickt sein soll. Zwei Durchsuchungen der Geschäuftsräume in den Towern in Frankfurt sollen Licht in die Vorwürfe bringen.

 

Seit dem Preisrückgang versucht der Goldpreis wieder nach oben "auszubrechen", wird aber immer wieder ausgebremst. Es gibt anscheinend Institutionen, die einen niedrigen Goldpreis haben wollen. Vermutlich um noch günstiger Gold kaufen zu können.  Anschließend wird der Kurs nach oben gehen.

 

Gold ist als Geldanlage auf jeden Fall geeignet. Allerdings ist nur der physische Besitz zu empfehlen, keine Zertifikate. Was Versprechungen bringen, haben Sie unter Umständen schon erlebt, denn Versprechen können, müssen aber nicht eingelöst werden.

 

Erinnern Sie sich an die Finanzkrise? Da sind die Aktienkurse weltweit eingebrochen und viele Menschen haben Verlsute von 50 % und mehr erlitten.

 

Ihr Gold ist seit April 2014 auch 20 % weniger wert, wird aber wieder steigen. Natürlich steigen auch Aktienkurse wieder nachdem diese eingebrochen sind. Zumindest war es in den letzten 80 Jahren so. Ob und wie es in der Zukunft sein wird, kann aber keiner voraus sagen.

 

Gold gibt es seit über 4000 Jahren. Allerdings kann man heute schon sagen, dass in ca. 20 Jahren mit den heutigen technischen Möglichkeiten alles Gold gefördert ist. Was dann? Vielleicht gibt es bis dann andere Möglichkeiten. Nach heutigen Erkenntnissen ist mit den momentan technischen Möglichkeiten Gold in ca. 19 Jahren und Silber nach ca. 16 Jahren gefördert. Was dann, wenn es diese Edelmetalle nicht mehr gibt? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn es weniger Angebot und große Nachfrage gibt, steigt der Preis. Gut für denjenigen, der Gold und Silber besitzt.

 

Wir empfehlen zur Absicherung aller möglichen Risiken einen physischen Besitz von Gold von

20 - 40 % Ihres Vermögens.

 

Was ist als Goldanlage nicht zu empfehlen?

 

Goldschmuck:

 

Goldschmuck ist als Anlage nicht geeignet. Goldschmuck ist zwar schön anzusehen, aber der reine Wert des Goldes beträgt maximal nur ca. 30 % des Veraufspreises. Wenn Sie also eine Kette für 1.000 € gekauft haben, beträgt der reine Goldwert 300 €. Der Rest ist für die Verarbeitung und Gewinn. Im schlimmsten Fall erhalten Sie dafür bei einem Verkauf nur diesen Preis. Außer Sie finden eine Schmuckliebhaber, der Ihnen den höheren Preis bezahlt. Wir wünschen Ihnen dazu viel Erfolg.

 

Goldfonds und Goldaktienfonds

 

Goldfonds investieren die Mittel nicht ausschließlich in Gold. Das liegt an den gesetzlichen Vorschriften welche für offene Publikumsfonds gelten. Hier werden auch Aktien und Anleihen gekauft oder Swaps ( Absicherungen ) abgeschlossen.

 

Goldaktienfonds kaufen kein Gold sondern Aktien von Goldminen. Diese Minenaktien unterliegen, wie alle Aktien,  täglichen Schwankungen und haben mit dem Goldpreis nichts zu tun.

 

Beides ist nicht geeignet, da Sie nicht physisch im Besitz des Goldes sind.

 

Gold-ETCs und Goldzertifikate

 

Diese Finanzprodukte sind kein Ersatz für den Kauf von physischem Gold. ETCs ( Exchange traded commodities ) und Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Diese werden oftmals von Banken herausgegeben und unterliegen dem Emittentenrisiko. Das bedeutet, wenn die Bank nicht mehr existiert, können Sie diese Papiere auch nicht mehr einlösen und haben 100 % Verlust.

 

Goldmünzen und Goldbarren

 

Goldmünzen bstehen in aller Regel aus Feingold ( 999,9 Feingold ). Also 24 Karat und wird auch Anlagegold genannt. Das ist der höchste Feingehalt.Goldmünzen werden von verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Motiven ausgegeben. Die bekanntesten sind der Krügerrand, der zum ersten Mal am 03.07.1967 heraus gebracht wurde.  Allerdings beträgt der Feingehalt nicht 24 Karat sondern nur 22 Karat. Die kleinste Stückelung beträgt 1/10 Unze. Das sind 3,393 Gramm bei einem Goldgehalt von 3,11 Gramm. Der Verkaufspreis beträgt ca. 130 €. Ein Krügerrand mit einem Gewicht von 1 Feinunze kostet ca. 1.050 € - 1.100 € bei aktuellem Goldpreis.

 

Goldmünzen, die in Zeitschriften oder der Fernsehwerbung angeboten werden, sind als Anlage nicht geeignet, da sie zu teuer sind. Auch gibt es keinen Markt wenn sie diese verkaufen wollen oder müssen. Dann bleibt nur die Möglichkeit des Verkaufs beim Goldhändler an der Ecke. Dieser zahlt Ihnen unter Umständen aber nicht den Preis, den Sie sich vorstellen.

 

Goldsparpläne

 

Goldsparpläne sind unter gewissen Voraussetzungen hervorragend als Sparanlage geiegnet. Damit können verschiedene Ziele und Wünsche erfüllt werden. Ideal auch für Kinder ( Kindergeld ), Enkel- und Patenkinder oder als Führerschein-Sparen geeignet. Goldsparpläne sind nicht als kurzfristige Anlage geeignet.

 

Goldsparpläne gibt es viele, aber nur wenige seriöse Angebote. Einige Anbieter berechnen eine hohe Vermittlungsprovsion. Hier wird so kalkuliert, als ob Sie den Sparvetrag über die ganze Zeit bedienen. Angenommen Sie schließen bei so einem Anbieter einen Vertrag mit 100 € monatlich über eine Laufzeit von 40 Jahren ab. Sie verpflichten sich also über die Laufzeit 48.000 € einzuzahlen. Auf diese Summe wird eine Abschlussgebühr von z. B. 6,5 % fällig. Das sind immerhin 3.120 €. Was nützt es Ihnen, dass Sie dafür monatlich 6,50 € rückvergütet bekommen und nach 40 Jahren diesen Betrag erstattet bekommen haben, wenn Sie zum Beispiel nach 3 Jahren Ihren Vertrag einstellen. Dann haben Sie 3.600 € einbezahlt, 234 € Rückerstattung erhalten ( 6,50 € mal 36 ) und 3.120 € Abschlussgebühr bezahlt. Somit erhalten Sie nach 3 Jahren 714 € zurück. Mal unterstellt, dass der Goldpreis sich nicht verändert hat und keine laufenden Verwaltungskosten anfallen. Diese betragen bei den meisten Anbietern auch noch bis zu 60 € pro Jahr.

 

Die Abschlussgebühr wird in der Regel sofort fällig, damit die Vertriebskosten finanziert werden können. Zahlen Sie die Abschlussgebühr in Raten, erhöht sich die Abschluss-gebühr auf 8 %. Bei 48.000 € sind das 3.840 €. Somit gibt es bei unserem Beispiel nach 3 Jahren nichts zurück.

 

Bei einigen Anbietern können Sie sich Gold erst ausliefern lassen, wenn sie mindestens 100 Gramm besitzen. Die Kosten der Auslieferung müssen Sie zusätzlich bezahlen. 

 

Andere Anbieter beteiligen Sie an einem Bruchteilseigentum. Das heißt, Sie kaufen mit anderen zusammen einen Kilobarren, der natürlich einen günstigeren Preis pro Gramm hat, als wenn sie 1 Gramm kaufen. Wenn Sie allerdings Ihre 84,279 Gramm ausgeliefert haben wollen, wird der Wert umgerechnet und Sie erhalten viel weniger Gramm weil Sie andere Stückelungen geliefert bekommen. Ist ja klar, von 1 kG können Sie nicht 84,279 Gramm abschneiden. Außerdem muss ein Käufer da sein, der Ihre 84,279 Gramm übernimmt. Ist das nicht der Fall, kann Ihr Eigentum nicht ausgliefert werden. Versprochen wird Ihnen natürlich, dass das nie passieren wird.

 

Das sollte Ihr Vertrag beinhalten:

 

  • keine Vertragslaufzeit
  • niedrige Verwaltungskosten
  • Onlinezugriff 24 Stunden täglich auf Ihr "Konto"
  • verschiedene Stückelungen, mindestens ab 0,5 Gramm
  • Vertrag jederzeit kündbar - ohne Stornogebühr
  • Rückzahlung in Gold oder Geld
  • Vertrag kann jederzeit ausgesetzt werden
  • Vertrag kann jederzeit reduziert oder erhöht werden
  • Lagerung mit Versicherungsschutz
  • Auslieferung mindestens zweimal jährlich ohne Kosten
  • Vertrag auch mit Silber möglich
  • monatliche Raten ab 10 €
  • günstige Abschlusskosten mit Rückzahlungsoption

 

Geeignet als Goldanlagen sind:

 

Goldbarren mit einem Feingehalt von 999,9 ( 24 Karat ) gibt es ab 0,5 Gramm. Allerdings bieten fast alle Goldprägeanstalten  wie Heraeus, umicore, Valcambi usw. Goldbarren erst ab 1 Gramm an. Nur wenige bieten Barren mit 0,5 Gramm an.

 

Bei Goldbarren müssen Sie darauf achten, dass sie nach dem Good Delivery Standard hergestellt sind. Die Prägeanstalten, die nach diesem Verfahren herstellen, sind von der LBMA ( London Bullion Market Association ) zertifiziert. Hier sind klare Regeln vorgegeben. Die Firmen dürfen das Logo der LBMA nutzen.

 

Wir haben das große Angebot der Anbieter untersucht und können einen Anbieter, der alle von uns geforderten Voraussetzungen erfüllt empfehlen. Informationen finden Sie hier: Bitte klicken.

 

Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, schreiben Sie uns eine Mail. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular

 

 

PIM Gold /PGD und Bonus Gold GmbH

 

Die Anzahl der Kunden und Vermittler, die sich bei uns melden und nachfragen was bei den beiden Firmen  los ist, nimmt ständig zu.

 

PIM darf sich nicht Scheideanstalt nennen. Hier finden Sie das Urteil vom 15.11.18. Erstitten hat dieses die Kanzlei Zeller & Seyfert.

 

Bei Bonus Gold GmbH haben wir die Recherchen aufge-nommen.

 

Sobald wir letzte verlässliche Informationen aus der Türkei und von den Wirtschafts-prüfern haben, veröffentli-chen wir diese. 

Wegen den Regulierungen im Finanzbereich suchen viele Vermittler nach unregulierten Produkten.

 

Deshalb sprießen die Goldvertriebe wie die Pilze aus dem Boden . Wir werden uns in Kürze dem Thema widmen und prüfen welche Firmen und Produkte gut sind und von welchen Sie besser die Finger lassen.